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Dr. med. dent. Ljiljana Grumann
Haydnstr. 10 / Ecke Hasengasse · 63477 Maintal · Tel.: 06181/494514 · Fax: 06181/495149

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Metalle | Amalgamsanierung | Tote Zähne - Diagnostik



Metallbedingte Belastungsrichtungen:

1. Giftigkeit (Toxizität) 

Schwermetalle (Quecksilber, Kupfer, Zinn, Silber) binden an schwefelhaltige Proteine, Enzyme, Cofaktoren und Zellmembranen. Durch diese kovalente Bindung wird z.B. die Funktion eines Enzymes vollständig blockiert. 

Aus allen dentalen Legierungen gehen zusätzlich Metallionen in einem wässrigen Milieu (hier Speichel) in Lösung und korrodieren somit. Es kommt zum Stromfluss. In Richtung der elektrochemischen Spannungsreihe gehen die unedlen Metallionen in Lösung und fließen in Richtung des edlen Metalls (Amalgam in Richtung Gold). Durch das "Galvanische Element" - Batterieeffekt, kommt es zur Korrosion der Metallionen und Anlagerung an körpereigene Proteine, Zellmembranen und Enzyme.

2. Immunologische Belastung 

Jedes Metall stellt für das körpereigene Immunsystem einen Fremdkörper dar und kann somit auch eine Allergie auslösen. Dieser Vorgang ist individuell und vollkommen unabhängig von der Menge und Anzahl an Metallkronen, Inlays oder Implantaten.

Die Zelle bildet Antikörper auf das Metall oder die Verbindung von Metall und Zelle, was bei der Entstehung von Autoimmunerkrankungen eine bedeutende Rolle spielt.  

3. Elektrische Belastung 

Die in der Mundhöhle stationär eingesetzten Metallversorgungen und Titanimplantate agieren als kleine Antennen mit Sender und Empfängerwirkung, die das Nervensystem sensibel stören können, indem sie das Aktionspotential der Zelle komplett verändern.

 

Werkstoffe:

Amalgam: Quecksilber gilt als das giftigste nichtradioaktive Element

Dentale MetalllegierungenGold, Nickel, Palladium, Silber, Molybdän, Chrom, Platin und Titan u.a.  

Titan: Allergierisiko steigt, da massenhafte Verwendung von Titanoxid (E 171) als Füllstoff oder Farbstoff in Medikamenten, Nahrungsergänzungsmittel, Körperpflegprodukte, Sonnenmilch, Kaugummi und Zahnpasta enthalten ist.

Werkstoffe unter 1% Anteil müssen laut Medizinproduktegesetz (MPG) nicht angegeben werden.

 

Labormedizinische Testmethoden:

Speicheltest

LTT Dental Check (inkl. Methacrylate bei Compositefüllungen), LTT Metalle

Titanstimulationstest

 

Das patientenindividuelle Immunsystem spielt eine entscheidende Rolle. Metalle stellen unweigerlich Fremdkörper dar, die je nach der Stärke des jeweiligen Immunsystems vom Körper toleriert oder attackiert werden.

Bei entsprechender individueller Widerstandskraft und guter Fähigkeit entgiften zu können, wirken sich die Materialien nicht so stark auf den Körper aus.

Es kann zu niedrig dosierten Entzündungen, teilweise nur lokal durch Zahnfleischbluten erkennbar, bis hin zu massiven Allergien oder sogar Autoimmunerkrankungen kommen.