Öffnungszeiten

Zahnimplantate, Implantologie, Implantate
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Termine nach individueller Vereinbarung

Endodontie

Eine endodontische Behandlung ist eine Wurzelbehandlung des Zahnes. Ziel ist es, einen Zahn funktionsfähig zu retten. Hierbei wird der durch Karies, Bakterien, Trauma oder Entzündung erkrankte Zahn therapiert. Die Wurzelkanalbehandlung beinhaltet die Entfernung von Bakterien und restlichem Nervengewebe aus dem Kanal, die Reinigung und Desinfizierung, sowie das Auffüllen des Hohlraumes mit geeignetem Wurzelfüllmaterial.

 

Erfolgreiche Wurzelkanalbehandlungen sind aufwendig und stellen höchste Anforderungen an den Zahnarzt. Mit Hilfe der modernen Technik wie maschinelle Wurzelkanalaufbereitung, endometrische Wurzelkanallängenbestimmung, Desinfektion mit Laser und digitales Röntgen ist eine Zahnerhaltung in vielen Fällen noch möglich.

 

Der abgestorbene Zahn, der einmal ein Organ mit eigener Nerv- und Blutversorgung war, verbleibt als toter Pfeiler in der Mundhöhle. Über die akzessorischen Seitenkanäle und die Endo-Paro Verbindung bleibt die Verbindung über die Dentintubuli mit dem Knochen/Körper bestehen.

 

Durch unterschiedliche, teils unbekannte Spezies anaerobe, pathogene Bakterien werden diese besiedelt. Diese zersetzen das verbleibende organische Gewebe und sondern schädliche Stoffwechselprodukte ab. Bei den Nebenprodukten des anaeroben Stoffwechsels handelt es sich um hochgiftige und potentiell krebserregende Schwefelwasserstoffverbindungen (THIOETHER / MERCAPTANE).

 

Diese Toxine können durch irreversible Hemmung am aktiven Zentrum vieler lebenswichtiger körpereigener Enzyme zur Ursache vielfältiger System- und Organerkrankungen werden. Bei jedem Kauvorgang werden diese Bakterien und v.a. deren Toxine in das Lymphsystem des umliegenden Gewebes abgegeben. Von hier gelangen sie in die Blutbahn (fokale Infektion) und in den gesamten Körper.

 

Die im Zuge der unspezifischen Immunreaktion aktivierten Makrophagen setzen sog. Enzündungsmediatoren (TNF-alpha, IL-1, Wachstumsfaktoren, Prostaglandine PGE 2 und Leukotriene) frei, die in der Blutbahn zirkulieren. Diese Entzündungsmediatoren begünstigen die Entwicklung oder Verschlechterung von chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen. Die zusätzliche Stimulation von T-Lymphozyten, die ihrerseits TNF-beta produzieren, steht im Verdacht chronische Entzündungen und Krebserkrankungen zu begünstigen.

 

Sollten Sie sich trotz dieser Information dazu entschließen, Ihren Zahn erhalten zu wollen, werden wir die Wurzelbehandlung gewissenhaft und nach dem neuesten zahnmedizinischen Stand durchführen.

 

Bei bereits wurzelbehandelten Zähnen und das Vorhandensein von Entzündungen besteht die  Möglichkeit einer weiterführenden Diagnostik in unserer Praxis - siehe Gesundheitsberatung/Tote Zähne Diagnostik.